Großer Gewinn?
Große Illusion!
 
Glücksspiel 
Gewinne und Verluste:
Was muss man wissen?
Wer gewinnt und wer verliert ist statistisch und mathematisch festgelegt. Die Gewinner sind dabei immer die Anbieter, die mit dem Glücksspiel enorme Geldsummen erwirtschaften. Die Spieler ziehen langfristig immer den Kürzeren. Je länger und öfter man spielt, desto mehr pendeln sich Gewinne und Verluste auf einen vorprogrammierten Verlustwert ein.

Beim Roulette verliert man langfristig 2,7%, bei den Slots sind es zwischen 15% und 26% und beim Superenalotto ist der Verlust im Schnitt sogar 65%. 
 
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Gewinnchancen
Wie hoch sind die
Chancen eines Gewinns?
 
Beim Superenalotto beträgt die Wahrscheinlichkeit den Jackpot zu knacken 1 zu 622.614.630. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Autor dieser Zeilen im kommenden Jahr bei einem Straßenunfall ums Leben kommt, beträgt hingegen nur 1 zu 20.000.
Eine Druckserie von Miliardario (eine der meistgekauften Gratta e Vinci zu 5 Euro) besteht aus einer Auflage von 100.800.000 Rubbellosen. Aneinandergereiht ergibt dies eine Strecke von 15.120 km. Darin enthalten sind nur 20 Lose mit dem Hauptgewinn!
Alle anderen Gewinne sind relativ gering und haben nur den Zweck, die Personen zum Weiterspielen zu motivieren. Diese kleinen Gewinne sind relativ häufig. In 41% der Lose gewinnt man nämlich das gespielte Geld zurück. Man gewinnt dadurch zwar kein Geld, dafür aber das Gefühl gewonnen zu haben.
Wenn beim Roulette bereits fünfzigmal in Folge eine gerade Zahl gespielt wurde, glauben wir instinktiv, dass die Wahrscheinlichkeit für eine ungerade Zahl nun höher sein müsste. In Wahrheit ist die Wahrscheinlichkeit, ob rot oder schwarz gewinnt, bei jedem Spiel dieselbe, nämlich 48,6% - wenn man die 0 mit berücksichtigt.
 
 
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Gut zu Wissen
Wir stehen dir zur Seite.
Das Glücksspiel ist für viele Menschen ein Zeitvertreib. Einige spielen nur in bestimmten Momenten, andere lieben die Atmosphäre im Spielcasino. Für manche Spieler kann das Glücksspiel aber zum Problem werden, durch unkontrolliertes Spielen und kontinuierliche Geldverluste. 

Hier erfährst Du mehr über die problematische Seite des Glücksspiels.

 
 
Was macht ein Spiel besonders gefährlich?
 
Die Spieleanbieter versuchen alles um die Spieler bei Laune zu halten, auch wenn sie in Wirklichkeit kontinuierlich verlieren. Es gibt bestimmte Mechanismen die bewusst eingesetzt werden, damit Spieler öfter und länger dran bleiben: schnelle und kurze Spielabfolgen mit raschen Gewinnen und Verlusten, beispielsweise bei den Slotmaschinen; Beinahe-Gewinne, die den falschen Eindruck erwecken, der Gewinn stehe kurz bevor; Spiele mit Punkten oder Jetons, die den wahren Geldwert verschleiern und somit die Übersicht von Gewinnen und Verlusten deutlich erschweren.

Vor allem Slotmaschinen haben eine starke Sogwirkung und die Gefahr einer Abhängigkeit ist bei diesen Geräten besonders groß.
 
Woran erkennt man eine Spielsucht?
 
Spielsüchtige haben ihr Spielverhalten nicht mehr unter Kontrolle. Obwohl Glücksspiel kein Stoff ist, müssen auch Betroffene die Dosis ständig steigern. Die Spielepisoden werden dabei immer häufiger und die Beträge immer höher um vergangene Verluste zu kompensieren. Der Versuch Spielpausen einzulegen misslingt. Während Familienangehörige ständig angelogen werden, dreht sich das Leben der Betroffenen um das Spiel, um die Spielschulden und um die Beschaffung von Geld.
 
Wann sollte ich professionelle Hilfe holen?
 
Glücksspiel kann in eine Abhängigkeit führen und ist außerdem häufig mit hohen Geldverlusten verbunden. Deshalb ist es ratsam bereits frühzeitig Informationen oder auch Hilfe einzuholen. Häufig kann bereits ein anonymes und kostenloses Erstgespräch helfen, um die Situation besser zu verstehen und einschätzen zu können. Professionelle Hilfe ist für viele Betroffene und Angehörige sehr entlastend und häufig der beste Weg aus einer Spielsucht und aus Spielschulden.
Professionelle Hilfe aufzusuchen erfordert Mut, ist aber gleichzeitig eine große Chance die Lebensqualität für Betroffene und Angehörige zu verbessern
 
Was kann ich als Angehöriger tun, um zu helfen?
 
Für Angehörige ist es im Allgemeinen schwierig eine Spielsucht zu erkennen. Viele Spieler sind darin geübt, ihr Spielverhalten zu verheimlichen und ihre Mitmenschen anzulügen. Es empfiehlt sich deshalb, die finanzielle Situation immer im Auge zu behalten. Denn eine Spielsucht ist fast immer mit Spielschulden und Geldnöten verbunden.
Den Angehörigen wird empfohlen, sich Hilfe und Unterstützung zu holen um mit der Situation besser klar zu kommen. Dadurch können Konflikte reduziert werden, denn Vorwürfe und Schuldzuweisungen führen im Allgemeinen nicht zu einer Verbesserung der Situation.
 

 
 
 
 
Glücksspiel ist für viele Menschen ein harmloses Vergnügen. Für einige jedoch, kann es außer Kontrolle geraten. In Südtirol gibt es entsprechende Hilfsangebote!
 
Manuel Oberkalmsteiner
Forum Prävention - Bozen
 
 
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Hilfe und Beratung in Südtirol
In Südtirol gibt es ein Netzwerk aus öffentlichen und privaten Einrichtungen, die sich um Prävention, Beratung und Therapie kümmern. Wenn Du Informationen, Beratung oder Hilfe beim problematischen Umgang mit Glücksspiel brauchst, nutze das Kontaktformular oder die Grüne Nummer!

Unterstütze unsere Kampagne!
Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern verschiedener Dienste und Einrichtungen (Prävention, Therapie, Gemeinden, Vereine etc.) hat die Präventionskampagne namens RE-START ins Leben gerufen. Wenn auch Du die Botschaften und Aktionen unterstützen möchtest, schreibe uns!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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